Akupunktur

Die wohl bekannteste Säule der TCM ist die Akupunktur. Nach Vorstellung der Traditionellen Chinesischen Medizin soll mit dem Stimulieren bestimmter Akupunkturpunkte am Körper durch Nadeln die blockierte/ gestörte Lebensenergie (Qi) wieder in Fluss kommen. Die Punkte liegen auf den Energieleitbahnen des Körpers, den Meridianen. Jeder Akupunkturpunkt steht in Verbindung mit einem Organ oder Organkreis und deshalb werden stets die Punkte ausgewählt, die zu den Symptomen des Patienten passen. Bekannt und gängig sind über 400 Punkte beim Menschen, die gezielt über die Haut auf die Organe wirken sollen. Die Behandlung ist also indirekt und bringt bei richtiger Durchführung keine Nebenwirkungen mit sich.

 

Durch Akupunktur werden Selbstheilungskräfte aktiviert. Durch das Nadeln werden Endorphine, Kortison und ähnliche, entzündungshemmende Substanzen freigesetzt und unterstützen so den Körper.

 

Eine an die Akupunkturpunkte angelehnte Form der Therapie ist die Moxibustion, bei der mittels Wärme die Punkte stimuliert werden sollen. Dabei gibt es zwei Formen: Die direkte Moxibustion, bei der ein Moxakegel, bestehend aus getrocknetem Beifußkraut, direkt auf den Punkt gesetzt und angezündet wird (um Verbrennungen vorzubeugen wird oft mit z.B. Ingwer als Zwischenauflage gearbeitet). Die andere Form ist die indirekte Moxibustion, bei der eine sogenannte Moxazigarre mit etwas Abstand über den Punkt auf der Haut gehalten wird und dort so lange bleibt, bis der Patient die Hitze deutlich spürt oder sich die Haut rötet.

 

Akupunktur und Moxibustion lassen sich sowohl bei Mensch als auch Tier anwenden und erfreuen sich hoher Wirksamkeit.

 

 

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